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Abschied nehmen

Leider muss man auch bei den Liebsten mal Abschied nehmen.


Gypsy

Gipsy war unser erstes Haustier, er war sehr zahm und sprach in meiner Tonart, oft kamen Gäste und meinten, ich hätte was gesagt.

Gipsi

Ihn in die Ferien zu geben war fast ein Kampf, denn jeder wollte Ihn hüten, weil er gut sprach.


Selly

Selly

Selly war stets hinter Charly, sie liess sich von Charly alles entdecken, doch wenn sie mal wusste was Sache war, hatte Charly meist nichts mehr zu melden.
Selly musste wegen einer schweren Augenverletzung eingeschläft werden.
Damit Charly eine neue Partnerin bekam, gaben wir ihn einem Züchter, damit er sich wieder eine neue Partnerin im Schwarm suchen konnte.

Das Mädchen hat zwar noch keinen Namen, doch sie fühlt sich wörtlich "vögeliwohl"


Jeggi

Unser Mädchen "Jeggi" fühlte sich bei Charly "vögeliwohl"

Doch wir konnten nur kurze Zeit Jeggi, unser neues, 6 Monate altes Mädchen genießen.

Jeggi

Sie ließ sich von Charly führen.
Was Charly scheinbar gefallen hatte.
Wäre da nicht der 1. August gewesen. Wir waren gemütlich zusammen, an unserem noch so schönen National Feiertag.
Es wurde dunkel und wie es dunkel wurde ging es auch los, mit all den Feuerwerken rund ums Haus.
Jeggi war sehr aufgeregt, das Herz klopfte wie wild.
Plötzlich flog Jeggi auf den Eckbank und streckte die Flügel seltsam zur Seite, sie suchte die Nähe von Barbara und mir. Ich sagte zu Barbara, das mach ein Vogel nur, wenn was nicht stimmt.
Kaum gesagt, schrie Jeggi schrillend auf und legte den Kopf ab. Sie Starb an einen Herzstillstand! Schon immer musste ich feststellen, dass der 1. August in der Schweiz eine Zumutung für alle Tiere ist.
Es knallt, es blitzt, es donnert und alle Menschen erfreuen sich über all die Feuerwerke am Himmel.

Denn die Tiere fürchten sich. Unsere Katze Ginni verkroch sich immer den ganzen Abend in der hintersten Ecke und fürchtet sich sehr.
Wir versuchen, durch die Anwesenheit und mit Sprechen, unsere Tiere zu beruhigen, doch das gelingt nicht immer.
Für Jeggi war es zu viel, erst der Umzug aus einer groß Voliere zu uns, die Umgewöhnung der Umgebung und dann noch diesen Krach vom 1. August.
Der Verlust dieses Wunderschönen Vogels schmerzt.
Jetzt geht die Suche wieder los, denn Charly ist wieder mal alleine.


Sofie

Sofie war Charlys Partnerin. Sie war schon 2 Jahre alt und ließ sich gerne kurz nach Ankunft im neuen Heim von Charly Putzen. Bei einem Streit wurde sie sehr stark verletzt und verstarb an den Verletzungen.

 

Sofie

Nun ist Charly wieder alleine.


Amadeus

Amadeus, kommt von einem hervorragenden Züchter in der Nähe von Bern.
Die drei, Amadeus,Trixi und Sofie, lebten mit ca. 100 Agapornis auf einem Hof, mit vielen anderen Tieren.
Da wir in letzter Zeit Pech hatten mit unseren Vogeln, entschloßen wir uns mal in der Zeitschrift Tierwelt nach zu sehen, so stießen wir auf jenen Züchter. Am Samstag 9. August 2004 fuhren wir dann nach Obermettlen.
Nach einer Besichtigung der Volieren, was traumhaft schön war, suchten wir uns für Carli eine neue Partnerin.
Die wir dann auch fanden. Eine 2 Jahre alte Lady, kräftig und elegant.
Da ich schon lange ein Auge auf Agapornis personata (Schwarzköpfchen) hatte, ließen wir uns die Gelegenheit nicht entgehen und kauften nebst Sofie (Agapornis fischeri) noch zwei Schwarzköpfchen mit blauem und blau/violettem Federkleid, eben Amadeus und Trixi. Amadeus

Amadeus ist ein Charmeur und möchte immer alles wissen.
Zu Lasten von Carli, der eben immer der Herr im Hause war. Deswegen gibt es ab und zu Zoff im Käfig zwischen den zwei. Am 27. November 2008 begann er ganz heftig zu atmen, wir gingen sofort zum Tierarzt, doch noch auf dem Weg dahin schaffte es Amadeus nicht mehr.


Nenzi

Nenzi war wie auch Falco ein Erdbeerköpfchen (Agapornis lilianae), die sich sehr schnell mit Charly Nenzi

verstanden. Sie war ein sehr lebhafte Vögel und lieben Früchte über alles.
Sie schafften es auch, dass Charly endlich auch Früchte frass.

Nenzi verlies uns um 7.4.2011, wir hoffen Falco ist nicht lange alleine.


 

 

Ginni unsere Katze

 

Ginni ganz klein
Ginni gross
1995 18. März 2009


Sie war eine Hauskatze wie im Bilderbuch, sie liess sich gerne streicheln, sie schlief morgens mit mir im Bett bis ich aufstand.
Kurz und gut sie war die richtige Katze zum Knuddeln.
Eines Tages begann Ginni heftig zu Husten.
Der Tierarzt behandelte sie mit Antibiotika auf Infekte, doch es wollte nicht bessern.
Mit einem Röntgenbild kam dann das Desaster ans Licht, Ginni hatte Lungenkrebs im sehr vorgeschrittenen Stadium.
Wir bekamen Medikamente und fingen an sie zu behandeln, doch Ginni wollte nach zwei Wochen nicht mehr Medikamente schlucken, auch zerstanzt im Schlagrahm verweigerte sie, sie war müde, erbrach jeden Tag mehrmals und zog sich nur noch zurück.
Sie ass nicht einmal mehr Forellen, die sie fürs Leben gerne hatte. Am 18 März 2009 ging ich dann das letzte Mal zum Arzt und wir erlösten Ginni von den Qualen. Ein Drittel unseres Lebens begleitete diese wundervolle Katze unser Leben, sie gab sehr viel Liebe und Geborgenheit, es war immer jemand da wenn wir nach Hause gekommen kamen.

Doch irgendwann muss man Abschied nehmen auch von unseren Liebsten.
Wir werden Sie alle vermissen, doch im Herzen werden sie uns immer bleiben.

Danke dass es Tiere gibt

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