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PEP / Post-Expositions-Prophylaxe

Der Nutzen einer PEP hängt wesentlich davon ab, wie schnell nach einer Risikosituation damit begonnen werden kann.
72 Stunden nach der Risikosituation sind die äusserste Grenze – aber je schneller, desto besser.

Eine HIV-PEP wird empfohlen
• nach ungeschütztem Vaginal- oder Analverkehr z.B. auch infolge eines Kondomversagens – mit einer HIV-positiven Person;
• nach ungeschütztem Oralverkehr mit Samenerguss eines HIV-infizierten Partners;
• wenn Menstruationsblut einer HIV-positiven Frau in den Mund gelangt ist;
• allenfalls auch in diesen Situationen, wenn eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass die Kontaktperson HIV-positiv ist.

PEP wird duch den Arzt verordnet, es ist allerdings nicht eine einfache Behandlung, die Nebenwirkungen sind oft sehr heftig.

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